A Resource Centre for Humanities Related Research in Austria

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info Paul Kretschmer (1866-1956), Professor für vergleichende Sprachwissenschaften an der Universität Wien, reiste zwischen 5. August und Ende Oktober 1901 auf die griechische Insel Lesbos um Dialektforschungen durchzuführen. Ausgestattet mit einem Phonographen der Vorgängerinstitution des heutigen Phonogrammarchivs erstellte er Tonaufnahmen griechischer Lieder, fertigte zahlreiche Fotografien an und führte Tagebuch. Neben 131 Fotografien finden sich mehrere Tagebücher dieser Reise in Kretschmers Nachlass an der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB), die Tonaufnahmen werden im Phonogrammarchiv (PhA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) verwahrt.

Im Zuge des Forschungsprojekts „Paul Kretschmer und seine Reise von Wien nach Lesbos (Griechenland) 1901. Kontextualisierung und Restudy.“, wurden sowohl Vorder- als auch Rückseiten der 131 Fotoaufnahmen im TIFF-Format digitalisiert und von 57 Tagebuchseiten, die mit den Fotografien oder Tonaufnahmen in Beziehung stehen, Scans im JPG-Format angefertigt. Aufbauend auf Kretschmers Tondokumenten entstanden am Phonogrammarchiv drei Videos mit Untertiteln im MKV-Format. Insgesamt umfasst diese Sammlung 262 Faksimiles der fotografischen Objekte, 57 Faksimiles ausgewählter Tagebuchseiten und drei Videos.
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info Das vierjährige vom FWF finanzierte Forschungsprojekt “Intertextuality in the Legal
Papers of Karl Kraus. A Scholarly Digital Edition” (FWF project no. P 31138-G30) zu
den Prozessakten des Rechtsanwalts Oskar Samek (1889–1959) um seinen bekanntesten
Klienten Karl Kraus (1874–1936) bereitet eine zentrale kulturgeschichtliche Quelle
auf. Die mehr als 10.000 Blatt Korrespondenzen, Schriftsätze, Urteile etc. zeigen
eine immer noch weitgehend unbekannte Seite von Karl Kraus, dem Herausgeber der Fackel
und einem der wichtigsten Protagonisten der Wiener Moderne. Sie bieten Einblicke in
seine rechtlichen Auseinandersetzungen mit Zeitschriften, Verlagen, Theatern und politischen
Parteien und zeigen die juristische Seite seiner großen publizistischen Kämpfe gegen
Imre Békessy, Alfred Kerr, Anton Kuh oder Johann Schober. Die vorliegende digitale
Edition umfasst 215 Aktenkonvolute (1922–1938) aus der Sammlung Prozessakten Oskar
Samek - Karl Kraus (ZPH 1545) in der Wienbibliothek im Rathaus, die 2012 neu geordnet
und 2018 in der digitalen Wienbibliothek zur Verfügung gestellt wurde – sie bewahrt
auch die vorgängige Edition der Rechtsakten durch Hermann Böhm, deren digitale Version
Teil dieser Sammlung ist (Hermann Böhm: Karl Kraus contra … Die Prozeßakten aus der
Kanzlei Oskar Samek. 4 Bde. Wien 1995–1997), und erlaubt durch sorgsame Aufbereitung
und Kontextualisierung eine interdisziplinäre Beforschung dieses einmaligen Bestandes.
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info Digitale Edition der Korrespondenz Hermann Bahr – Arthur Schnitzler